Wichtige Platten 1999
01. Poison the Well - "The Opposite of December" (Trustkill)
Dürfte ich nur fünf Platten für die Ewigkeit nennen... "The Opposite of December" wäre dabei. Poison the Well war nicht nur die Band die mich zum New School-Hardcore brachte, sie war auch die Band die diesen Begriff in unglaublicher Art und Weise mitgeprägt hat. "The Opposite of December" stellt für mich das Synonym für New School da und das Synonym für perfekten melodischen Moshcore. Keine Platte danach kam auch nur annähernd an dieses Meisterwerk ran. Doch was ist das Besondere an dieser Scheibe? Nunja, es spielen hier so viele Faktoren zusammen, dass es wohl ne Ewigkeit dauern würde, alles in Worte zu fassen. Poison the Well hatten auf jeden Fall die besten, heftigsten und abwechslungsreichsten Moshparts aller Hardcorebands, sie verschmolzen diese Parts mit wunderbaren melodischen Leadgitarren, Melodien für die Ewigkeit (ganz ohne Emo) und unübertreffbaren intensiven Vocals, ob gechriehen, gekreischt, gebrüllt, gesprochen oder ganz selten auch gesungen. Und dabei raus kam eine Scheibe die in 29 Minuten eine derartige Atmosphäre erzeugt, dass man ständig hin- und hergerissen wird zwischen purer Aggression und hoffnungsloser Verzweiflung. Die 10 Songs auf "The Opposite of December" sind allesamt kleine Meisterwerke, es gibt hier keine Ausfälle zu vermelden, jeder einzelne Song überzeugt durch hochintelligentes Songwriting, überraschende Parts, einer enormen Passion und einer spielerischen Leichtigkeit. Im Vergleich zum eh schon überragenden "Distance only makes the Heart grow fonder", hat sich vorallem die Gitarrenarbeit geändert. Die Songs sind dadurch nicht nur schneller, sondern auch heftiger... und obwohl die Platte allgemein härter ist und noch weniger Pop-Appeal hat als der indirekte Vorgänger, bleibt trotz allem jeder einzelne Song hängen. Ein Kunststück das nur ganz wenigen Bands gelingt. Und außerdem sind natürlich die Moshparts enorm gestiegen, da wo man früher noch verzweifelt erscheinendes Gebrülle in nicht ganz so packende Songgerüste hineinquetschte, da reiht man jetzt einfach einen außenstehenden Moshpart an den nächsten, streut immer wieder tolle Melodien ein und macht ständig was Neues. Mehr kann man hier nicht mehr sagen, "The Opposite of December" ist eine Scheibe auf der jede Sekunde stimmt und eine Scheibe an der man sich auch in 10 Jahren noch richten muss. DAS ist New School wie er nie besser gespielt wurde und traurigerweise auch nie mehr besser gespielt wird...
02. By a Thread - "The Last of the Daydreams" (Revelation)
03. Orchid - "Chaos is me" (Ebullition)
04. Grade - "Under the Radar" (Victory)
05. Jimmy Eat World - "Clarity" (EMI)
06. Dillinger Escape Plan, The - "Calculating Infinity" (Relapse)
07. Botch - "We are the Romans" (Hydra Head)
08. Hopesfall - "The Fraility of Words" (DTS)
09. Juliana Theory, The - "Understand this is a Dream" (Tooth & Nail)
10. Reversal of Man - "This is Medicine" (Ebullition)
11. Drowningman - "Busy Signals at the Suicide Hotline" (Hydra Head)
12. Stratego - " s/t" (Dim Mak)
13. Get Up Kids, The - "Something to write Home about" (Doghouse)
14. Hot Water Music - "No Division" (Some)
15. Forstella Ford - "Relics of an unseen Life" (The First Time)
16. Propagandhi - "How to clean everything" (Fat Wreck)
17. Thoughts of Ionesco - "A Skin Historic" (Makoto)
18. Hives, The - "Veni, Vidi, Vicious" (Burning Heart)
19. AFI - "Black Sails in the Sunset" (Nitro)
20. Locust, The - "s/t" (GSL)
Face to Face - "Reactionary" (Vagrant)
Knut - "Bastardiser" (CSM)
On the Might of Princes - "The Making of a Conversation" (Traffic Violation)
Piebald - "If it weren't for venetian Blinds, it would be Curtains for us all" (BIg Wheel)
Muse - "Showbiz" (Warner)
Dürfte ich nur fünf Platten für die Ewigkeit nennen... "The Opposite of December" wäre dabei. Poison the Well war nicht nur die Band die mich zum New School-Hardcore brachte, sie war auch die Band die diesen Begriff in unglaublicher Art und Weise mitgeprägt hat. "The Opposite of December" stellt für mich das Synonym für New School da und das Synonym für perfekten melodischen Moshcore. Keine Platte danach kam auch nur annähernd an dieses Meisterwerk ran. Doch was ist das Besondere an dieser Scheibe? Nunja, es spielen hier so viele Faktoren zusammen, dass es wohl ne Ewigkeit dauern würde, alles in Worte zu fassen. Poison the Well hatten auf jeden Fall die besten, heftigsten und abwechslungsreichsten Moshparts aller Hardcorebands, sie verschmolzen diese Parts mit wunderbaren melodischen Leadgitarren, Melodien für die Ewigkeit (ganz ohne Emo) und unübertreffbaren intensiven Vocals, ob gechriehen, gekreischt, gebrüllt, gesprochen oder ganz selten auch gesungen. Und dabei raus kam eine Scheibe die in 29 Minuten eine derartige Atmosphäre erzeugt, dass man ständig hin- und hergerissen wird zwischen purer Aggression und hoffnungsloser Verzweiflung. Die 10 Songs auf "The Opposite of December" sind allesamt kleine Meisterwerke, es gibt hier keine Ausfälle zu vermelden, jeder einzelne Song überzeugt durch hochintelligentes Songwriting, überraschende Parts, einer enormen Passion und einer spielerischen Leichtigkeit. Im Vergleich zum eh schon überragenden "Distance only makes the Heart grow fonder", hat sich vorallem die Gitarrenarbeit geändert. Die Songs sind dadurch nicht nur schneller, sondern auch heftiger... und obwohl die Platte allgemein härter ist und noch weniger Pop-Appeal hat als der indirekte Vorgänger, bleibt trotz allem jeder einzelne Song hängen. Ein Kunststück das nur ganz wenigen Bands gelingt. Und außerdem sind natürlich die Moshparts enorm gestiegen, da wo man früher noch verzweifelt erscheinendes Gebrülle in nicht ganz so packende Songgerüste hineinquetschte, da reiht man jetzt einfach einen außenstehenden Moshpart an den nächsten, streut immer wieder tolle Melodien ein und macht ständig was Neues. Mehr kann man hier nicht mehr sagen, "The Opposite of December" ist eine Scheibe auf der jede Sekunde stimmt und eine Scheibe an der man sich auch in 10 Jahren noch richten muss. DAS ist New School wie er nie besser gespielt wurde und traurigerweise auch nie mehr besser gespielt wird...
02. By a Thread - "The Last of the Daydreams" (Revelation)
03. Orchid - "Chaos is me" (Ebullition)
04. Grade - "Under the Radar" (Victory)
05. Jimmy Eat World - "Clarity" (EMI)
06. Dillinger Escape Plan, The - "Calculating Infinity" (Relapse)
07. Botch - "We are the Romans" (Hydra Head)
08. Hopesfall - "The Fraility of Words" (DTS)
09. Juliana Theory, The - "Understand this is a Dream" (Tooth & Nail)
10. Reversal of Man - "This is Medicine" (Ebullition)
11. Drowningman - "Busy Signals at the Suicide Hotline" (Hydra Head)
12. Stratego - " s/t" (Dim Mak)
13. Get Up Kids, The - "Something to write Home about" (Doghouse)
14. Hot Water Music - "No Division" (Some)
15. Forstella Ford - "Relics of an unseen Life" (The First Time)
16. Propagandhi - "How to clean everything" (Fat Wreck)
17. Thoughts of Ionesco - "A Skin Historic" (Makoto)
18. Hives, The - "Veni, Vidi, Vicious" (Burning Heart)
19. AFI - "Black Sails in the Sunset" (Nitro)
20. Locust, The - "s/t" (GSL)
Face to Face - "Reactionary" (Vagrant)
Knut - "Bastardiser" (CSM)
On the Might of Princes - "The Making of a Conversation" (Traffic Violation)
Piebald - "If it weren't for venetian Blinds, it would be Curtains for us all" (BIg Wheel)
Muse - "Showbiz" (Warner)

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